Wie bringt man die Mutter der Musen (Mnemosyne) und ein modernes Thema wie IT Service Management zusammen?
Nun, dazu vorab einpaar erklärende Worte zu der Mnemotechnik. Unter Mnemonik versteht man Techniken zur Gedächtnis- oder Merkhilfen verschiedener Arten.
Hierzu gehören zum Beispiel Bilder, Reime oder Merksätze. Auch MindMaps arbeiten nach diesem Prinzip.
Erstaunlich ist, dass jeder diese Technik sofort bedienen kann und sehr schnell lernerfolge vorweisen kann.
Teilweise wenden wir diese Technik auch unbewusst an - wer kennt nicht die Eselsbrücken aus der Schulzeit “wer nämlich mit h schreibt ist dämlich”. Euch fallen sicherlich sofort Beispiele ein.
Ich bin auf diese Technik durch Gregor Staub (www.megamemory.ch) getroffen und habe sie schätzen gelernt. Beispiele und eine entsprechende Einführung findet Ihr auf seiner Seite.
Es geht also um Gedächtnis- bzw. Merkhilfen.
Hmm - wie viele Projekteinführungen von IT Service Management scheitern eigentlich, weil nicht alle 3 P’s berücksichtigt worden?
Geht es also um Menschen (people), dann versuchen wir ihnen etwas Neues zu vermitteln, was sie sich merken sollen…
An was erinnern sich eigentlich die Menschen, wenn man sie nach längerer Zeit nach den Einführungs-Schulungen zu IT Service Management befragt?
Sicherlich mehr ein “gute Geschichten aus der Praxis”, die ein Kollege erzählt hat - wo doch IT Service Management theoretisch ist.
Wie oft muss man mal wieder “das Leben erklären” nachdem IT Service Management eingeführt wurde?
Und da ist einer der für mich wichtigsten Erfolgsfaktoren für die nachhaltige erfolgreiche Einführung von IT Service Management. Erzählt den Menschen Geschichten, erinnert sie an Erfahrungen aus der Praxis, witzige Erlebnisse aus der Vergangenheit, erfindet Merksätz usw..
Das ist nicht nur erfolgsversprechend, sondern macht auch Spass.
MC
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